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EEG-2011.de ist die Informationsseite rund um die Förderungen für erneuerbare Energien nach dem Erneuerbare Energien Gesetz (EEG).

Über das EEG (Erneuerbare Energien Gesetz)

Das Erneuerbare Energien Gesetz, kurz EEG wurde zu dem Zweck erlassen, im besonderen Interesse des Umwelt- und Klimaschutzes nachhaltig auf die zukünftige Entwicklung der Energieversorgung in Deutschland Einfluss zu nehmen. Dazu gehört insbesondere die Reduzierung und Minimierung der Energieversorgungskosten unter langfristigen Gesichtspunkten sowie die Abkopplung von fossilen Energieressourcen. Darüber hinaus sollen gezielt diejenigen Technologien gefördert werden, die der Erzeugung von Strom aus alternativen, erneuerbaren Energien dienen.

Konkret bedeutet dies, eine Lösung von fossilen Brennstoffen wie Kohle, Öl, Erdgas, aber auch Kernkraft und ein verstärkter Einsatz von alternativen Energieträgern wie Solar-, Wasser- oder Windkraft.

Ursprung

Das EEG wurde im Jahr 2000 als Nachfolger des 1991 beschlossenen Stromeinpreisungsgesetzes in Kraft gesetzt. Im Jahr 2004 wurde das EEG erstmals überarbeitet und an geltendes EU-Recht angepasst. Eine weitere, umfassende Überarbeitung fand im Jahr 2009 statt. Diese hatte unter anderem zum Ziel, den Anteil der erneuerbaren Energien in Deutschland bis zum Jahr 2020 auf 30% zu erhöhen. Durch eine Detaillierung der einzelnen Förderungen wuchs das Gesetz dabei von ursprünglich 22 auf 66 Paragraphen an, wurde jedoch insgesamt transparenter und verständlicher. Diese Fassung ist die aktuell geltende.

Funktionsweise

Betreiber einer Energiegewinnungsanlage, die Beispielsweise auf Basis leistungsstarker Solarmodule basiert, fallen unter das EEG und erhalten eine feste Vergütung ihres für ihren eingezeugten Strom über eine lange Vertragslaufzeit, in der Regel 20 Jahre. Die jeweiligen Netzbetreiber sind dabei zu einer Abnahme dieses Stromes zu den festgelegten Konditionen verpflichtet. Die Höhe der Vergütung für den erzeugten Strom ist dabei vor allem von der Art der Stromerzeugung und der Menge des erzeugten Stromes abhängig. Förderfähig ist die Stromerzeugung unter anderem aus folgenden Energiequellen: Wasserkraft, Windkraft, Biomasse, Biothermie, Deponiegas, Sonnenenergie.

Auswirkungen

Da der aus den alternativen Energiequellen erzeugte, so genannte „Ökostrom“ teurer ist als der konventionell erzeugte Strom, gleichzeitig aber die Netzbetreiber zur Abnahme verpflichtet sind, werden die Mehrkosten in Form der Preisdifferenz an den Endverbraucher weitergegeben. Umweltbewusste Verbraucher können sich jedoch bewusst für eine Stromversorgung ausschließlich mit Ökostrom entscheiden, was jedoch mit höheren Preisen je verbrauchter Kilowattstunde verbunden ist.

Die Einführung des EEG in Deutschland hat zu einem wahren Boom in der Solarenergie geführt. Durch die hohe Förderung konnten Anlagen in Betrieb genommen werden, die sich wirtschaftlich sonst nicht rentiert hätten. Da mittlerweile die Kosten für Solarmodule und die zusätzlich benötigten elektronischen Komponenten gesunken sind, wurde die Höhe der Förderung im EEG nach unten hin angepasst. Es ist nicht ausgeschlossen, dass weitere Anpassungen dahingehend erfolgen werden.

Das erneuerbare Energien Gesetz und die jüngste Entwicklung (2010)

2010 wurde in Deutschland über die Förderung von erneuerbaren Energien viel diskutiert. Das Jahr wurde durch Bundesumwelt Minister Röttgen gleich mit einem Paukenschlag eröffnet, als er ankündigte, die Einspeisevergütungen für Photovoltaik stark zurückzufahren.

Nach endlosen Debatten und viel Widerstand von allen Seiten, wurden die Einspeisevergütungen für Solarstrom schließlich in 2 Stufen reduziert. Eine erste Sonderkürzung um 13 Prozent trat zum 1 Juli 2010 in Kraft. Zum 1 Oktober wurden die Vergütungssätze dann nochmal um 3 Prozent reduziert.

Aber nicht nur der Bereich Photovoltaik war von den Kürzungen betroffen, auch die Solarthermie hatte Anfang des Jahres 2010 mit einer Haushaltssperre zu kämpfen. Aktuell sind für solarthermische Anlagen allerdings wieder reichlich Fördermittel vorhanden.

Und auch der Bereich Photovoltaik konnte sich zum Jahresende trotz der Kürzungen gut entwickeln. Grund dafür sind die Preise für Photovoltaikanlagen, die auch 2010 wieder um Einiges gefallen sind. Die wichtigste Frage für den Verbraucher in 2011 wird sein: Rechnet sich die Investition in erneuerbare Energien, speziell in Solartechnologien 2011 noch?

Die Antwort ist ja! Wer seine Anlage gut plant und mit den richtigen Firmen zusammenarbeitet, der kann auch 2011 eine Photovoltaikanlage ans Netz bringen, die eine ordentliche Rendite einbringt. Für überteuerte Anlagen ist 2011 freilich kein Platz mehr.

Weitere Informationen rund um das EEG 2012 und die Einspeisevergütungen für Photovoltaik finden Sie auf den entsprechenden Unterseiten. Infos über eine Photovoltaik Finanzierung finden Sie auf Finanzieren.net. Einen Hausplaner können Sie auf Cad-Hausplaner.de finden.

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Auf dieser Seite finden Sie Informationen rund um das Erneuerbare Energien Gesetz. Wie die Domain vielleicht vermuten lässt, beschränkt sich das Wissen auf dieser Seite nicht nur auf das Jahr 2011, sondern bezieht sich auf den gesamten EEG-Zeitraum.

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